Montag, 31. Januar 2011

Lekker Lekker

Jetzt hats wirklich begonnen!

Am 27. und 28. Jänner sind wirklich alle angekommen. Alle wurden mal für diese zwei Tage in dem Kopano-Studentenheim untergebracht – ohne zu übertreiben, war es das schlimmste Heim aller Zeiten und das haben unsere „Refianer“ von hier auch gesagt. Aber is ja egal, nur 2 Tage. Natürlich war ich eine der ersten und hab mich mit den dortigen Refianern – genannt Green Shirts oder Orientation Leaders – sofort prächtig verstanden und bin gleich bei ein paar Ausflügen dabei gewesen, einmal Cavendish, Kalkbaai und Long Street.

 Kalkbaai
 Wellengang
 :)


Am 29. sind wir dann alle zu unseren Häusern gebracht worden und offiziell eingezogen. War schon interessant und spannend, die neuen Mitbewohner kennen zu lernen und sich anzufreunden. Die ersten beiden waren recht müde und meinten sie würden früh schlafen gehen, um 23 Uhr nach einer Flasche Wein sind wir schlussendlich ins Bett.

Am 30. hat das das „International Office“ mit uns einen großen Ausflug gemacht. Wir hatten 12 50er-Busse und haben mit denen (in der Schlange) eine Stadtrundfahrt gemacht.

Parlament und Tafelberg mit Tischdecke

Danach gings weiter nach Simons Town zum Boulders Beach – dort ist die große Pinguin Ansiedelung. War generell sehr schön dort, aber immer gut 500 Leute die alles gleichzeitig sehen wollten. Etwas anstrengend.



Nächster Stopp war in Ocean View, eine coloured Community, die uns mit Essen versorgten und einige Kinder konnten ihre künstlerischen Talente zeigen. Wahnsinnig gute Tänzer, Sänger und Komödianten.
Weiter gings danach zum Cape Point und Cape of Good Hope. Dort gabs eine kleine Wanderung von gut einer Stunde. Dabei sind wir entlang der Küste gegangen, über wahrlich Stock und Stein und sind dann zu Fuß am Kap angekommen. Die Aussicht war so beeindruckend und schön, dass man gar nicht mehr weg wollte. Das einzige Problem dabei war wieder mal Sonne und Wind. Der Wind ist immer existent und kühlt einen immer ab und dabei brennt die Sonne so sehr herunter, dass mans leicht übersehen kann und einen Sonnenstich bekommt – ICH BIN WIEDER MAL DAS BESTE BEISPIEL.

Natürlich hab ichs wieder mal geschafft, dass mein Kamera-Akku leer wurde und der Ersatz-Akku zu Hause geblieben ist. Egal. Ich werd sicher noch mal dort rausfahren und eine Masse an Bildern machen.

Diese Woche haben wir Orientationweek und bekommen haufenweise Einschulungen und naja...Pläne für unsere freie Woche von 7.-13.2. werden auch schon geschmiedet.

85 % Amerikaner, 10 % Europäer, 5 % Afrikaner, 0 % Asiaten

Meine Mitbewohnerin aus Deutschland und ich

Sonntag, 23. Januar 2011

Kapstadt entdecken - Die Erste

Am Freitag ist Besuch eingetrudelt. Eine Deutsche, die ich im Flugzeug kennen gelernt hat und die hier ist um ein soziales Jahr zu verbringen, ist mit einer zweiten bei mir gelandet. Gemeinsam haben wir uns dann in die Stadt gewagt.

Gleich nach ihrer Ankunft sind wir auf die Long Street – eine faszinierende Shoppingstraße mit alten Bauten und genialen Lokalen. Ich hab mir dort natürlich gleich eine Tasche gekauft, aber auch nur deswegen, weil ich hier keine mithabe und nicht immer mit einem Einkaufssackerl herumlaufen will J - was vielleicht bezüglich meiner Tasche noch zu erwähen ist, der Erlös des Verkaufes kommt körperlich beeinträchtigten Personen zu gute. Das Leben auf dieser Straße hat zwei Seiten. Es sind sehr viele bettelnde Leute hier, die einem Plastiksackerl verkaufen wollen und andererseits stehen die reichen Weißen vor den Türen der Lokale und rauchen ihre Zigarren. 

Am Samstag sind wir Richtung Waterfront. Dort gibt es ein riesengroßes Einkaufszentrum und es liegt am Sea Point. Im Einkaufszentrum hat man richtig schlechtes Gewissen, wenn man dort nur herumgeht. Aber es gab genau die Shops, die ich in Österreich vermisse, zB eines mit uralten, wunderschönen Bilderrahmen – jeder davon ein Unikat. Nachdem wir endlich wieder den Ausgang gefunden haben, sind wir direkt im Hafen von Kapstadt gewesen. Wahnsinnig schön und es hat nach Meer gerochen – mal ausnahmsweise nicht nach Chlor J. Dort direkt am Hafen war ein nettes Fischrestaurant, das ich nur jedem weiterempfehlen kann. Während dem Essen hörten wir auf einmal laut Musik, ein tolles Gratis-Konzert hat neben uns begonnen. Natürlich mussten wir uns das natürlich geben. Danach sind wir noch rumgelaufen und am Schluss hab ich noch ein Häagen Dazs entdeckt. Freude pur.

Sonntag heißt es mal faulenzen, weil der Wind wieder mal so stark ist, das man nicht wirklich auf den Tafelberg rauf kann, keine Bootstour machen bzw auch nicht auf den Strand. Heute heißts einfach nur faulenzen.

Was immer noch an meiner Seele nagt ist, das man hin und wieder Essen wegschmeißen muss, wenn es hier im warmen schlecht wird bzw die Tiere es innerhalb von 10 min bevölkern. Zu Hause macht man das ja einfach mal so, aber hier fühlt man sich extremst schlecht dabei.

Und so nebenbei, hab meinen ersten leichten Sonnenbrand beim heutigen Sonnenbad eingefangen!!! JUHU!

 Blick beim Frühstück auf den blauen Himmel
 Meine Ipunk Invasion in Kapstadt ;)
 Blick auf Hafen und Tafelberg
Konzert der Killerdisco
 Nächstes afrikanisches Konzert
 Ja, etwas windig war es schon
FISCH - aber welche Sorte es is, weiß ich nicht! Gut wars

Mittwoch, 19. Januar 2011

Endlich hier...

Nachdem ich am 17.1.2011 Österreich gegen 19 Uhr verlassen habe, bin ich gestern (18.1.2011) etwas früher als geplant gelandet. Die Reise war nicht wirklich anstrengend, nur der Mangel an Getränken während des Fluges war etwas anstrengend. Wurden gut 10 Stunden nicht mit Getränken versorgt. Doch nach mehrmaligen Nachfragen durften wir endlich wieder Flüssigkeit zu uns nehmen. Habe beim Flug auch eine sehr nette Deutsche kennen gelernt, die in Kapstadt ihr soziales Jahr verbringt. Natürlich wurden schnellstens Kontaktdaten ausgetauscht und ein baldiger Stadtbummel oder Besuch am Tafelberg ist schon geplant.

Kaum am Flughafen angekommen, hab ich noch schnell etwas Geld gewechselt - auch etwas komplizierter. Schnell hab ich ein Taxi gefunden und bin mit einem - SCHANDE - BMW zum Haus gebracht worden. Mein Taxler hatte zwar keinen Plan wo wir hinfahren, aber nach einer gefühlten Stunde Fahrt sind wir angekommen. Preis waren die ausgemachten 180 Rand.

Im neuen zu Hause wurde ich gleich von meiner Vermieterin herzlichst begrüßt und sah mein Zimmer.. WOW IST DAS GROß!!! Kurz mal ein Rund um Blick und danach sind wir - die Vermieterin und ich - gleich nach Rondebosch (Univiertel) gefahren um ein Handy zu kaufen - auch äußerst kompliziert. Danach haben wir noch ein paar Nahrungsmittel besorgt, damit ich was zu Essen zu Hause hab. Einen kleine Abstecher haben wir auch noch zur Uni gemacht - NEID LASS NACH! Nachdem ich die Unis in Österreich kenne, in Mexiko die UDLAP besucht habe, kann keine einzige mit diesen wunderschönen Bauten mithalten. Hoffentlich sind die Kurse dementsprechend gut und interessant.

Danach schnell nach Hause, alles gekaufte einkühlen, Internet installieren, letzte Security Checks, auspacken und DUSCHEN! Und dann schlafen...

Meine erste wahre Erkenntnis: Wir haben die Uhr, die Afrikaner haben die Zeit! Und das werde ich hier praktizieren!